Wirtschaft, Handel, Management

Die Niederländer sind seit dem Mittelalter ein Volk der Kaufleute und Händler und jetzt in Europa eine der erfolgreichsten Volkswirtschaften. Wenn du deinen Bachelor BWL, Betriebswirtschaft, Management in englischer Sprache studieren willst, dann bist du hier richtig!

Hier findet ihr die Studiengänge:

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Uni oder Fachhochschule?

Wer sich für ein Wirtschaftsstudium in den Niederlanden interessiert, muss sich zunächst einmal genauer den Unterschied zwischen Universitäten (niederländisch: Universiteit oder wetenschaaplijk onderwijs) und Fachhochschulen (nierderländisch: Hogeschool) genauer ansehen. Die Universitäten bereiten genaus wie in anderen Ländern auf eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Wirtschaftsprozessen vor. Dabei werden hier nur wenige Studienvarianten angeboten: Wirtschaftswissenschaft, Betriebswirtschaft- oder Volkswirtschaftslehre sowie International Business Administration. Oft werden im dreijährigen Bachelorstudiengang die Grundlagen für wissenschaftliches Arbeiten gelegt sowie ein umfassender Überblick über das Studienfach vermittelt. Im Master, der in den Niederlanden oft nur noch ein Jahr dauert, werden dann vertiefte Einblicke in Wissenschaft und Foschung gegeben. Anders sind da die Hogescholen aufgestellt: Diese bieten oft von vornherein spezille Studienrichtungen an: Tourismus, Hotelmanangement, Farmmanagement, Marketing, Logistik, Small Business, Facility Management um nur einige wenige zu nennen. Wer an der Hogeschool studiert, studiert er praxisbezogen und lernt an konkreten Beispielen Lösungswege für wirtschaftliche Prozesse kennen. Das Studium an einer Hogeschool dauert in der Regel 4 Jahre bis zum Bachelor. Wer bereits berufspraktische Erfahrungen hat, beispielsweise durch eine vorherige Ausbildung, kann die Studiendauer auf drei Jahre verkürzen.

Warum Wirtschaft in den Niederlanden studieren?

Ein wichtiger Grund ist die Unterrichtsform. Im „problemgesteuerten Unterricht“ lernen die Studierenden vom ersten Tag ihres Studiums an, wie man im Team wirtschaftliche Probleme analysiert und Lösungswege erarbeiten kann. Die Theorie wird immer dann passgenau vermittelt, wenn sie für die Lösung eines Problems notwendig ist. Vom ersten Tag an lernen die Studierenden sich in Teams durchzusetzen, sich anzupassen und gemeinsam zu einer Lösung zu kommen. Das sind Fähigkeiten, die heute in jedem Unternehmen hochgeschätzt sind. Absolventen niederländischer Wirtschaftsstudiengänge gelten als Teamplayer und werden in deutschen und internationalen Unternehmen sehr geschätzt, was die schnelle Vermittlung in eine Arbeitsstelle im Anschluss an das Studium zeigt.

Internationalität

Niederländische Hochschulen sind international. Viele Wirtschaftsstudiengänge werden in englischer Sprache angeboten. Dort, wo viele internationale Studierende zusammenkommen, ist man in einem Umfeld, in dem man hervorragend Kontakte für das spätere Berufsleben knüpfen kann.

Keine Zulassungsbeschränkungen

Einen Numerus Clausus sucht man an niederländischen Hochschulen vergebens. Die meisten Studiengänge im Wirtschaftsbereich sind zulassungsfrei. Es kann vorkommen, dass ein Aufnahmegespräch vorgeschaltet ist. Ziel eines solchen Gespräches ist es nicht zu selektieren, sondern die Wünsche des Studieninteressierten mit den Inhalten des gebotenen Studienganges abzugleichen. Kann die Hochschule dann nicht das bieten, was der Interessent haben möchte, ist es besser sich für einen anderen Studiengang zu entscheiden.

Fazit

Ein Wirtschaftsstudium in den Niederlanden gehört sicherlich mit auf die Agenda, wenn man sich für Wirtschaft interessiert. In internationalen Rankings schneiden niederländische Universitäten und Fachhochschulen hervorragend ab. Grund genug also, sich die Hochschulen einmal näher anzusehen!