Erfahrungsbericht zum Studiengang International Business and Management Studies an der HZ University of Applied Sciences

Janina Zimmermann

Janina Zimmermann hat eine 3 jährige Ausbildung zur Assistentin für Hotelmanagement gemacht und studiert jetzt International Business and Management Studies an der HZ University of Applied Sciences und berichtet uns von ihrem Studium.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Studiengang an der HZ University of Applied Sciences entschieden haben?
Vor dem Studium an der HZ habe ich eine drei jährige Ausbildung zur Assistentin für Hotelmanagement an der Hotelfachschule Südliche Weinstraße gemacht. Diese Ausbildung ermöglicht mir an der HZ den Bachelor in nur zwei Jahren zu machen, was für mich eine einmalige Chance ist. Ich habe so die Möglichkeit noch einmal zu studieren und das an einer der besten Hochschulen in Holland. Zudem haben mir die persönliche Atmosphäre und die intensiven Lehrmethoden an der HZ sehr zugesagt. Ein reines Studium auf Englisch finde ich sehr interessant, da es sprachlich, sowie im sozialen Verhalten auf die berufliche Zukunft mit internationalen Partnern und Kunden vorbereitet.

Wie und wo haben Sie sich über die Studienmöglichkeit informiert?
Das erste Mal habe ich von der HZ gehört, als ein Zuständiger für internationale Kontakte der HZ für einen Vortrag an meine Hotelfachschule kam. Er hat dort über die Inhalte des Studiengangs IMBS informiert und welche Möglichkeiten die HZ speziell uns Hotelfachschülern bietet. Einige Monate vor meinem Abschluss habe ich dann noch einmal die zuständige Person an der HZ kontaktiert und Fragen zum Ablauf der Bewerbung und die benötigten Unterlagen geklärt. Einige Zeit später bin ich selbst auch noch einmal nach Vlissingen gefahren, um mir persönlich ein Bild von der Hochschule zu machen und hatte auch die Möglichkeit mit einigen Professoren und Zuständigen zu sprechen.

Wie haben Sie die verlangten Sprachkenntnisse erworben?
Erweiterte Kenntnisse in Englisch habe ich mir natürlich schon in der Schule erworben, da ich Englisch als Leistungskurs belegt und mich zudem immer sehr für Fremdsprachen interessiert habe. Desweiteren kam mir zugute, dass ich an meiner Hotelfachschule ein KMK-Fremdsprachenzertifikat absolvieren konnte. Auch meine Praktika in Hotels im englischsprachigen Ausland haben mir geholfen meine Englischkenntnisse zu erweitern.

Wie und wo haben Sie sich beworben?
Ich habe mich über die Homepage der HZ mit den nötigen Unterlagen wie Zeugnisse, Lebenslauf in englischer Sprache und Englischnachweise beworben. Desweiteren war ein Motivationsschreiben meiner ehemaligen Hotelfachschule nötig, welches diese an die HZ weiter geleitet hat. Danach waren nur noch einige Formalien zu erfüllen.

Wie haben Sie eine Wohnung gefunden?
Da es in Holland schwierig ist eine schöne Wohnung zu finden, wenn man nicht vor Ort ist, sollte man die Kooperation der HZ mit einem Wohnungsmakler in Anspruch nehmen. Diese stellen Wohnungen für Studenten in Nähe der Uni zu Verfügung, welche bereits voll möbiliert und ausgestattet sind. Zum Eingewöhnen und Kennenlernen von Studenten im ersten Semester ist dies eine gute Möglichkeit, danach ist es jedoch ratsam sich etwas eigenes zu suchen.

Wie waren Ihre ersten Erfahrungen/Eindrücke?
Von Anfang an positiv! Die HZ bemüht sich sehr eine persönliche Atmosphäre zu schaffen und Studenten verschiedener kultureller Hintergründe ein leichtes Zurechtfinden und Einleben zu ermöglichen. Dies beginnt bereits mit einer intensiven Einführungswoche mit Spielen, Sport und kulturellen Aktionen. Auch Mitarbeiter oder Professoren der HZ sind immer für Fragen offen und helfen und unterstützen einen. Die kleinen Klassen und viele Gruppenarbeiten sorgen für ein intensives Zusammenarbeiten. Auch das Städtchen Vlissingen ist sehr schön und bietet alles was man braucht, inklusive Nachtleben. Aber vor allem Zeeland ist eine Ecke, wo man sich wie im Urlaub fühlt, mit jeder Menge schöner Strände.

Worin sehen Sie die Nachteile eines Studiums in den Niederlanden?
Die Niederlande ist kein günstiges Land. Sowohl die Mietpreise, als auch die Kosten für Sprit, Lebensmittel, etc. sind höher als in Deutschland und ebenso finanzieren sich die Hochschulen teils durch Schulgelder. Allerdings gibt es wie auch in Deutschland Unterstützung vom Staat, welche ausländischen Studenten aber nur zu steht, wenn sie nachweisen können, dass sie monatlich 32 Stunden arbeiten. Auch muss man sich damit arrangieren weit weg von Zuhause zu sein und es, zumindest in Vlissingen, kein Studentenleben wie in der Großstadt erwarten kann.

Was empfehlen Sie deutschen Schulabgängern, die an einem solchen Studiengang interessiert sind?
Man sollte sich vorher genau über den Studiengang informieren und wissen was man erreichen möchte und kann. Das Studium verlangt einem viel Engagement ab und man sollte somit auch voll dahinter stehen. Sinnvoll ist es sicherlich zum Tag der offenen Tür zu kommen und sich auch durch Gespräche mit Studenten und Professoren zu informieren. Ebenfalls sollte man sich im Klaren sein, dass der Studiengang komplett auf Englisch ist und man daher sehr gute Kenntnisse in dieser Sprache benötigt. Am besten hilft einem sicherlich bereits vorher internationale Erfahrungen zu sammeln.

Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie bisher mit dem Studium gemacht?
An der HZ kann man sich voll und ganz auf sein Studium konzentrieren, ohne dass der Spaß verloren geht. Die Vorlesungen sind in kleinen Gruppen, sodass der Kontakt zu den Dozenten und auch anderen Studenten viel intensiver ist. Durch Gruppenarbeiten und das Gründen einer Student Company wird man bestens auf das Berufsleben vorbereitet. Auch der Kontakt zu vielen ausländischen Studenten trägt dazu bei. Egal auf wen man trifft, die Holländer sind stets hilfsbereit und man kann immer mit Unterstützung rechnen. Da es an der HZ viele Studenten aus der ganzen Welt gibt, wird der interkulturelle Austausch durch Partys und gemeinsame Veranstaltungen sehr gefördert. Auch das Leben in Holland ist sehr angenehm und egal wo man hinkommt wird man freundlich empfangen.

Etwas ungewohnt war für mich die Kommunikation über Infonet. Man findet dort viele Informationen über die Dozenten, Vorlesungen, Veranstaltungen, etc., die man erst einmal finden muss. Ebenso nutzen die Dozenten verschiedene Plattformen, um Informationen weiter zu geben, woran man sich auch erst gewöhnen muss.

Zudem ist, wie bereits erwähnt, studieren in Holland nicht billig. Vor allem müssen größere Summen oft auf einmal bezahlt werden, wie Studiengebühren oder Kaution für die Miete.

Was planen Sie für die Zukunft?
Zuallererst möchte ich mein Studium an der HZ erfolgreich abschließen und hoffentlich einen Job finden, der mir Spaß macht und ich mich weiter entwickeln kann. Auch ein weiterer Aufenthalt im Ausland könnte ich mir vorstellen, da ich gerne meine Sprachkenntnisse anwenden und weiter vertiefen würde. Vielleicht hilft mir auch meine Arbeit während der Bachelor Thesis die richtige Richtung einzuschlagen. Ich freue mich schon auf diese Zeit und bin gespannt wo ich landen werde.

Würden Sie den gleichen Weg noch mal gehen?
Auf jeden Fall! Ich habe die Möglichkeit an einer renommierten Hochschule zu studieren, die m ich bestmöglich auf die Praxis vorbereitet. Zudem fühle ich mich auch in meinem sozialen Umfeld sehr wohl und bin froh in so einem internationalen Umfeld studieren zu können.

Wir danken Janina für das Interview!
 



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