Erfahrungsbericht zum Studiengang Stadt- und Regionalplanung an der HAS Fachhochschule

Thijs Sommers und Jan-Jaap Grobben

Thijs Sommers (20) und Jan-Jaap Grobben (21) absolvierten ihr Auslandspraktikum im afrikanischen Ghana. Sie arbeiteten bei der Behörde Dangme West District Assembly. Für diese erstellten sie einen Entwicklungsplan für eine Reihe von touristischen Standorten. Thijs: “Ich wusste nicht so genau, was ich von Ghana erwarten sollte. Man hat mich aber trotz beschränkter Mittel so gut es ging unterstützt.”

Die Dangme West District Assembly ist eine mit unserer Kommune vergleichbare staatliche Organisation. “Man bietet den Bürgern eine Reihe von Dienstleistungen,” erklärt Thijs. “Außerdem ist sie für die Infrastruktur, sowie für die Entwicklung des Tourismus, der Landwirtschaft, besserer Sanitäranlagen und für die Schulen in den Dörfern zuständig.”

Thijs und Jan-Jaap führten an sechs Orten eine SWOT-Analyse durch und erstellten einen Durchführungsplan zur Entwicklung dieser Standorte für den Tourismus. Jan-Jaap: ‘Jeder dieser sechs Standorte hatte etwas, das ihn für Touristen interessant macht. Ein ‘heiliger’ Wald beispielsweise, wo ein Stammeskrieg entschieden wurde, oder einen im dichten Urwald versteckten Wasserfall.” Über die Planerstellung hinaus berieten sie bei der Wahl von Investoren und bei der Verbesserung des Marketings. “Es lief alles bestens,” so Thijs. Allerdings war Flexibilität gefragt. “Das Einhalten von Terminen oder die Planung von Aufgaben klappte nicht immer so gut. Jedenfalls nicht nach unseren Maßstäben.”

“Die Pläne wurden begeistert empfangen.”
Die Studenten des Studienganges Stadt- und Regionalplanung schlossen ihren Praktikumsauftrag mit einer Präsentation ab. “Die Pläne wurden von unter anderem vom ghanaischen Ministerium für Regionalplanung und dem Tourist Board begeistert empfangen,” so Jan-Jaap. “Die beteiligten Parteien haben den Plan anschließend sofort besprochen. Das ist ein gutes Zeichen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich etwas mit den Plänen geschieht.”

Neben der Arbeit her haben Thijs und Jan-Jaap viel von Ghana gesehen. “Wir haben unter anderem an einem perfekt weißen, tropischen Strand eine herrliche Flasche Palmenwein genossen,” erzählt Thijs. “Auch sind wir mit einem Paddelboot durch einen Mangrovenwald gefahren und haben Auge in Auge mit einem Elefanten, mit Antilopen, Affen, Schlangen und Krokodilen gestanden,” ergänzt Jan-Jaap. Thijs empfand die Menschen in Ghana als sehr gastfreundlich. “Sie rufen mich immer noch an, wenn Ghana ein Fußballspiel gewinnt!” Ghana ist nach Ansicht von Thijs und Jan-Jaap ein wunderbares Land. Thijs: “Ghana ist einfach schön. Es ist auch eines der sichersten Länder Afrikas. Ich konnte meinen Horizont erweitern und lernte meine Verwandten und Freunde in Holland noch mehr zu schätzen,” meint Jan-Jaap schließlich. “Es ist allerdings wichtig, dass man flexibel ist und in der Lage, sich an die Kultur anzupassen.”

Wir bedanken uns bei Thijs Sommers und Jan-Jaap Grobben!



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