Erfahrungsbericht zum Studiengang Lebensmitteltechnologie an der HAS Fachhochschule

Terry Wong

Studentin Terry Wong untersuchte für das Lebensmittelunternehmen Dobla BV die Druckertinte, die man für die Beschriftung von Schildchen auf z.B. Schokolade oder Marzipan verwendet. „Diese Tinte gibt es schon ganz lange, aber der Geschmack des Marzipans wird von der schützenden Fettschicht auf der Schrift beeinträchtigt.“

Der Firmenauftrag bzw. die Bachelorarbeit wird in den letzten 20 Wochen des vierten Studienjahres absolviert. Nach vier Studienjahren hat man genug Kenntnisse erworben, um ein „echtes“ Projekt für eine „echte“ Firma oder Behörde durchzuführen. Dieses Projekt wird von Dozenten der HAS Fachhochschule betreut.

Terrys Auftrag bestand aus der Entwicklung einer fettbasierten Druckertinte, wodurch die Fettschicht auf der Schrift ganz ausgelassen werden kann und so die organoleptischen Eigenschaften (die mit den Sinnen wahrzunehmenden Eigenschaften) verbessert werden.

„Eine der Anforderungen bestand darin, dass die Tinte sich durch Kondenswasser oder Feuchtigkeit nicht verwischen lassen durfte. Auch durfte das Marzipan nicht seinen Geschmack verlieren oder hart und zäh werden.“

Terry blickt mit Genugtuung auf ihren Auftrag zurück. „Das Projekt war unser Baby und wir wollten richtig gute Arbeit leisten. Letztendlich haben wir die Weiterarbeit doch der Firma überlassen müssen; das war natürlich schade. Wir hätten noch viel mehr erreichen können, aber dazu fehlte uns die Zeit.“

Terry ist sehr stolz auf das Endergebnis. „Stolzer noch bin auch auf die Tatsache, dass man vom Studenten zum selbständigen Mitarbeiter auswächst. Es war ein sehr eigenständiges Projekt, wofür es viel zu untersuchen gab. Wir haben alles aus eigener Initiative heraus gemacht und trotz mancher Hindernisse ist es fast einwandfrei gelaufen.“

Die Betreuung durch die Fachhochschule war sehr gut; die vonseiten der Firma weniger. „Die Betreuer waren selber sehr beschäftigt und haben viel Selbständigkeit von uns erwartet. Das ist eigentlich völlig normal, aber anfangs musste ich mich sehr daran gewöhnen, weil man als Student einige Zuwendung und Zeit erwartet. Aber man lernt enorm daraus.“

Wie blicken Sie auf ihre Zeit an der HAS Fachhochschule zurück? „Ein Ort, wo Du Du selbst sein kannst und wo Du ernst genommen wirst. Du wirst angeregt, die eigenen Stärken zu entwickeln und Dich weiter zu professionalisieren. Und genau das ist es, was man als Student machen sollte!“

Wir bedanken uns bei Terry Wong!



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