Erfahrungsbericht zum Studiengang Lebensmitteltechnologie an der HAS Fachhochschule

Birte Pttker

Birte studiert seit gut einem Jahr Lebensmitteltechnologie an der HAS Fachhochschule und berichtet uns von ihren Erfahrungen.


„Im Unterricht selbst Käse, Wurst und Brot machen – das gefällt mir!“

„Ich habe mich schon in der Schule für Naturwissenschaften, Lebensmittel und Lebensmittelqualität interessiert. Außerdem ist es mit Sicherheit ein Berufsfeld mit Zukunft: Lebensmittel muss es schließlich immer geben und die Qualitätsansprüche der Konsumenten steigen. Bei der HAS Fachhochschule kann man sich auf Food & Health spezialisieren und das gibt es in dieser Form in Deutschland nicht. Das war für mich auch einer der Gründe hier zu studieren.“

Über die HAS kam Birte in Kontakt mit einer anderen deutschen Lebensmitteltechnologie-Studentin, die sie einen Tag lang in den Unterricht mitnahm und ihr die Stadt zeigte. „Ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen, sich einfach mal alles anzuschauen. Mir fiel sofort die gute Atmosphäre auf, und die bunten Stühle die hier überall stehen.“

Inzwischen hat Birte ihr erstes Studienjahr erfolgreich hinter sich gebracht. „Das Studium ist ziemlich anspruchsvoll, aber man bekommt auch viel Begleitung. Und man sitzt auf jeden Fall nie in überfüllten Hörsäälen. Am besten gefallen mir die Praxisstunden, wie zum Beispiel im Unterricht selbst Käse, Wurst und Brot machen.“

Vor ein paar Monaten hat Birte ihr erstes Praktikum absolviert. „Ich habe bei FrieslandCampina in Eindhoven in der Milchverarbeitung und im Labor mitgearbeitet und habe viel über die verschiedenen Verarbeitungsprozesse gelernt. Außerdem hab ich die Nachhaltigkeit des Unternehmens untersucht, z.B. welche Maßnahmen FrieslandCampina nimmt, um den Energie- und Wasserverbrauch zu verringern, inwiefern sie Fair-Trade-Grundstoffe benutzen und wie sie mit ihren Mitarbeitern umgehen.

Insgesamt war mir dieses Praktikum etwas zu technisch. Aber darum geht’s ja auch beim Praktikum: rausfinden ob’s was für dich ist! Von meinen nächsten zwei Praktika will ich auf jeden Fall eins im Bereich der Produktentwicklung und eins in der Qualitätskontrolle machen, und eins im Bäckerei-Sektor und eins mit Milchprodukten. In welcher Kombination, und wo genau, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall muss eins der zwei Praktika im Ausland stattfinden – das ist auf der HAS so.“

Birte hat die Entscheidung in den Niederlanden zu studieren nicht bereut. „Ich bin sofort von meinen niederländischen Kommilitonen aufgenommen worden. Dass ich Deutsche bin, hat irgendwie überhaupt keine Rolle gespielt.“

Seit Mai wohnt Birte mit einigen anderen Studenten zusammen in einer WG im Studentenheim. „Ich musste zwar acht Monate auf den Platz warten, aber es hat sich gelohnt. Jetzt kochen wir immer zusammen und gehen donnerstags dann meistens noch feiern.

Im Moment suche ich außerdem gerade einen Nebenjob, aber das ist schwieriger als ich erst dachte. Zum Glück kann man sein BAföG ja mitnehmen und bekommt die Studiengebühren vom ersten Jahr erstattet. Der Antrag muss allerdings jedes Jahr auf ein Neues eingereicht werden und man sollte damit rechnen, dass es etwas dauert, bis man das Geld hat.“

Wir bedanken uns bei Birte Pöttker!



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