Informatik

Computer prägen unser Leben. Kaum ein Lebensbereich, in dem diese Maschinen nicht in irgendeiner Form eine Rolle spielen. Doch kein Computer läuft ohne ein entsprechendes Programm. Wer in den Niederlanden Informatik studieren möchte, hat eine sehr große Auswahl an Möglichkeiten: Von angewandter Informatik bis hin zur Erforschung künstlicher Intelligenz.

Hier findet ihr die Studiengänge:

Künstliche IntelligenzBio-Informatik Business InformaticsCommunication and Multimedia Design – User ExperienceComputer ScienceComputing ScienceEconometrics and Operations ResearchGame Design & DevelopmentInformatikInformatik & Cyber SecurityInformation TechnologyInformationswissenschaftenInt. Game Architecture and DesignNetwork & Security EngineeringSoftware EngineeringTechnische Informatik - TelematikWeb & Mobile Services


Die Zukunft beginnt heute

Niederländische Hochschulen (Hogescholen) und Universitäten gehören zu den fortschrittlichsten der Welt. Kein Wunder also, dass hier in kürzester Zeit eine Reihe verschiedener Informatikstudiengänge entstanden sind. Informatik als Wissenschaft ist eine der jüngsten Hochschulfächer überhaupt. Entstanden ist die Informatik aus den Studienbereichen Mathematik und Elektrotechnik und ein hoher Matheanteil prägt noch heute die Informatik. Unterschieden werden heutzutage vor allem folgende Gebiete:

-    Theoretische Informatik (Logik, Algorithmen, Kryptografie u.a.)
-    Technische Informatik (Robotik, Hardwareentwurf u.a.)
-    Angewandte Informatik (Graphische Datenverarbeitung, Datenbanken u.a.)
-    Praktische Informatik (Software Engineering, Betriebssysteme, Sicherheit u.a.)

Uni = forschungsorientiert oder  Hogeschool = praxisorientiert

Die niederländischen Universitäten sind sehr stark forschungsorientiert ausgerichtet. Dabei werden auch die Grenzen erreicht, die heutige Technologien setzen. In Studiengängen wie Knowledge Engineering, Technical Computer Science, Künstlicher Intelligenz und anderen versucht man diese Grenzen zu überschreiten. Die niederländischen Universitäten bieten oft englischsprachige Studiengänge in diesem Bereich an, wie etwa die Universität Maastricht. Hier wird in internationalen Teams gelernt und vor allem geforscht. Der so genannte „Problemgesteuerte Unterricht“ ist dabei die reguläre Unterrichtsform, in der die Erkenntnisse aus der Informatik vermittelt werden. Informatiker lernen in kleinen Teams, die von einem Hochschullehrer betreut werden, ihr Studiengebiet intensiv kennen. An den Fachhochschulen in den Niederlanden, den so genannten Hogescholen, spielt der Anwendungsbezug eine große Rolle. Hier sind Studiengänge wie Game Architecture, Games Design and Development zu finden. Während in Deutschland diese Studienrichtungen noch eher selten angeboten werden, haben die Hochschulen in den Niederlanden schon langjährige Erfahrungen in der Entwicklung von Computerspielen und Simulationen.

Studieren in einem außerordentlichen Umfeld

Wenn eine Sache besonders ins Auge sticht beim Besuch niederländische Hochschulen, dann ist es die hervorragende technische Ausstattung. Neuste Hardware steht den Studierenden an den Hochschulen zur Verfügung. In einem kreativen Umfeld lassen sich hervorragend neue Ideen entwickeln. Und die Hochschullehrer unterstützen ihre Studierenden dabei durch eine intensive Betreuung.

Studienplatz bekommen? Kein Problem!

Zulassungsgrenzen oder NC kennen die Niederländer nicht. Informatikstudiengänge sind zulassungsfrei. Es kann sein, dass vor Studienbeginn noch ein „Intake-Gespräch“ geführt wird. Das Ziel eines solchen Gespräches ist es nicht, Studierende auszusieben, sondern vielmehr die Erwartungen des Studieninteressierten an die Informatik mit den angebotenen Inhalten des Studienganges abzugleichen. Wenn hier die Unterschiede zu groß sind, macht es natürlich auch keinen Sinn ein Studienprogramm zu wählen, das nicht die versprochenen Inhalte bietet.

Und dann?

Durch ein Informatikstudium qualifizieren sich Studierenden in den Niederlanden für einen international ausgerichteten Arbeitsmarkt. Weltweit gehören die Absolventen dieser Informatikstudiengänge zu gefragtesten Spezialisten überhaupt. Und der Arbeitsmarkt für Informatiker wächst und wächst. Allein in Deutschland stieg die Erwerbstätigen mit einem Hochschulabschluss in Informatik von 84.000 (im Jahr 1996) auf mehr als 288.000 im Jahr 2014. Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar.