Gesellschaft, Recht, Soziales

Wie verändert sich unser Zusammenleben? Welche Regeln gibt es und wie wirken diese sich auf unser Zusammenleben aus? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich Studiengänge in dem Studienfeld „Gesellschaft, Recht und Soziales“. Niederländische Hochschulen bieten da eine Reihe von hervorragenden Studienmöglichkeiten an: Ob mehr praxisorientiert an Hogescholen (Fachhochschulen) oder mehr theoretisch - wissenschaftlich an Universitäten. Folgende Studiengänge sind für diejenigen interessant, die sich gerne mit juristischen, gesellschaftlichen oder sozialen Fragen beschäftigen möchten.

Hier findet ihr die Studiengänge:

Angewandte PsychologieArts, Media and Society Civil SocietyDutch LawEuropean Law SchoolEuropean StudiesInt. and European LawInt. European LawInternational Relations and Organisations Literature and SocietyNiederländisches RechtNotariatsrechtPsychologiePublic ManagementRechtRecht und ManagementRecht, Europäisches/InternationalesSocial EntrepreneurshipSozialarbeit und DienstleistungenSozialpädagogikSozialpädogogikSoziologie


Rechtswissenschaftler regeln unser Zusammenleben

Ohne Regeln würde unser Leben im Chaos versinken. Kein Mensch würde sich sicher fühlen. Eigentum wäre nichts wert, da es keiner in Schutz nehmen würde. Doch welche und wie viele Regeln braucht eine Gesellschaft? Und wie werden diese angewendet? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Studiengänge im Bereich Recht: Ob globales, europäisches oder nationales Recht, die niederländischen Universitäten bieten hier ausgezeichnete Studiengänge an, kooperieren mit vielen ausländischen Hochschulen und garantieren ein anspruchsvolles Studium. Wer allerdings eine Karriere als Richter, Anwalt oder Staatsanwalt in Deutschland plant, sollte besser in Deutschland studieren, da für diese Berufe ein deutsches Staatsexamen vorgeschrieben ist. Wer zu Fragen des Rechts (u.a. Menschenrechte, Handelsrecht, Internationale Abkommen) in Regierungsorganisationen, NGO oder internationalen, europäischen Verwaltungen arbeiten möchte,  findet in den Niederlanden ausgezeichnete Studienmöglichkeiten.
 

Praxisnah studieren und dabei lernen, wie man Menschen helfen kann - Sozialpädagogik

Nicht immer läuft es im Leben so, wie man sich das wünscht. Ständig ist alles in Bewegung und viele Dinge ereignen sich und können dazu führen, dass uns Probleme letztendlich über den Kopf wachsen. Gut, dass es hier professionelle Hilfe gibt. Studierende, die an einer niederländischen Hogeschool (Fachhochschule) Soziale Arbeit studieren, lernen in einem vierjährigen Studium, wie man Menschen mit verschiedensten Problemen professionell helfen kann. Dabei zeichnen sich die niederländischen Studiengänge im Bereich Sozialpädagogik durch einen sehr hohen Praxisbezug vom ersten Tag an aus. Im problemgesteuerten Unterricht (problem-based-learning) werden die Studierenden nicht nur theoretisch, sondern vor allem auch mit praktischen Problemen konfrontiert und können die bis zu vier Jahre des Studiums optimal dazu nutzen, sich auf den späteren Beruf vorzubereiten. Die Aussichten für die Absolventen sind sowohl in Deutschland wie auch den Niederlanden ausgezeichnet. In Deutschland wurden vor Jahren die Studiengänge „Sozialarbeit“ und „Sozialpädagogik“ zum Studiengang „Soziale Arbeit“ zusammengelegt. Die Inhalte decken sich mit dem niederländischen Studiengang Sozialpädagogik und Sozialarbeit.
 

Psychologie

Psychologie ist in Deutschland in den letzten Jahren zu einem der am stärksten nachgefragten Studiengänge geworden. Hohe NC belegen diese Entwicklung (siehe dazu unsere Website www.auswahlgrenzen.de).  Kaum zu glauben, aber in den Niederlanden gibt es derzeit keine Zulassungsbeschränkung an den Universitäten. Hinzu kommt, dass immer mehr Universitäten in Holland diese Studiengänge auch in englischer Sprache anbieten. Eine große Vereinfachung gegenüber den bisher ausschließlich auf Niederländisch angebotenen Psychologiestudiengängen. Doch warum gibt es die hohe Zulassungsbeschränkung (Numerus Clausus) für Psychologie in Deutschland und keine in den Niederlanden? Dafür gibt es mehrere Gründe: Die Aufnahmekapazitäten niederländischen Hochschulen liegt um ein Vielfaches über dem deutscher Unis. Während beispielswiese die Rijksuniversiteit Groningen rund 850 Plätze für Erstsemester anbietet, hat die Uni in Osnabrück lediglich 78 Plätze. Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach Psychologiestudienplätzen in den Niederlanden bei weitem nicht so hoch ist wie in Deutschland.
 

Abschlüsse Psychologie aus den Niederlanden werden in Deutschland anerkannt

Immer wieder tauchen Gerüchte auf, wonach ein Masterabschluss in Psychologie, der in den Niederlanden oft bereits nach 4 Jahren Studium (3 Jahre Bachelor, 1 Jahr Master) erreicht wird, in Deutschland nicht anerkannt sei. Das ist falsch, aber muss genauer betrachtet werden: Wer in Deutschland nach der deutschen Approbationsordnung als Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut anerkannt werden möchte, muss nach seinem Masterstudium noch eine dreijährige Vollzeit- oder eine fünfjährige Teilzeitausbildung anschließen. Die Zulassung zu diesen Weiterbildungen setzt ein Psychologiestudium voraus. Aber: Nur wer in seinem Studium der Psychologie den Schwerpunkt Klinische Psychologie (und nicht Wirtschafts-, Organisations-, Verkehrs- oder Pädagogische Psychologie) gewählt hat, wird zu der Fortbildung zugelassen. Zu der Weiterbildung „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut“ kann man auch über ein Masterstudium Soziale Arbeit zugelassen werden. Nähere Auskünfte dazu erteilen die jeweiligen Prüfungsämter für nichtärztliche Heilberufe, die es in jedem Bundesland gibt. Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Website www.studieren-psychologie.de. Wer sich aktuell über die neusten Entwicklung bei der Studienzulassung Psychologie informieren will, findet diese Website auch bei www.facebook.com.
 

Über die Fachhochschule an die Uni

Um Psychologie in Deutschland oder Holland an einer Universität zu studieren, benötigt man die Allgemeine Hochschulreife als Zugangsvoraussetzung. In den Niederlanden gibt es aber einen Weg, um den Master an einer Uni machen zu können. Einige Fachhochschule bieten den vierjährigen Bachelorstudiengang „Angewandte Psychologie“ an. Hier steht vor allem der Anwendungsbezug im Vordergrund. Mit dem Abschluss kann man sich anschließend für ein Masterstudium an einer Universität in den Niederlanden bewerben.
 
Bei allen Studiengängen ändert sich leider oft etwas, ihr müsst also immer noch selbst recherchieren. Wir liefern die Grundinformation. Wer fundierte Beratung auf dem Weg zu seinem Wunschstudium insbesondere Medizin oder Psychologie möchte, findet sie hier www.edu-institut.de.