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International Business and Management Studies an der Hogeschool Zeeland
  Susann Missner studiert IBMS an der Hogeschool Zeeland und erzählt uns von Ihren Erfahrungen.
Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Studiengang an der Hogeschool Zeeland entschieden haben?
Da mir meine Ausbildung zur staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondentin nicht genügt hat um ins Berufsleben einzusteigen, entschied ich mich dafür noch zu studieren. Durch die Partnerschaft zwischen der HZ und der AiK Dresden ist es mir möglich das verkürzte Programm wahrzunehmen, da 2 Jahre (inkl. Auslandssemester) anerkannt werden. Außerdem interessierte es mich außerhalb Deutschlands mit den unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt zu studieren.
Wie und wo haben Sie sich über die Studienmöglichkeit informiert?
An der AiK Dresden, an der ich meine Ausbildung absolvierte, fanden regelmäßig Vorträge von Herrn van der Mark zum Thema „Studieren an der HZ“ statt und es lag genügend Informationsmaterial bereit.
Wie haben Sie die verlangten Sprachkenntnisse erworben?
Meine Englischkenntnisse habe ich am Gymnasium Klasse 5-10, im anschließenden Leistungskurs Englisch bis Klasse 12 und in einem halbjährigen Auslandspraktikum in Yorkshire, England erworben.
Wie und wo haben Sie sich beworben?
Ich habe mich direkt an der HZ online beworben. Anschließend habe ich mir die Dokumente und Anmeldeformulare ausgedruckt, ausgefüllt und per Post geschickt. Alles lief reibungslos und ohne Probleme ab. Fragen werden schnell und freundlich beantwortet.
Falls Sie in die Niederlande umgezogen sind: Wie haben Sie eine Wohnung gefunden?
Wenn man sich an der HZ bewirbt bekommt man automatisch einen Link zur Wohnungsvermittlungsagentur „L´escaut Woonservice“ zugeschickt. Man kann sich auf deren Homepage dann ein Zimmer reservieren. Ich habe dadurch in den ersten 3 Monaten auf dem „Campus“ gewohnt, bin aber dann aufs Land zu einem Kommilitonen gezogen.
Wie waren Ihre ersten Erfahrungen/Eindrücke (z.B. mit der Sprache)?
Die ersten Eindrücke waren alle positiv. Das „International Office“ und die Studentenclubs der modernen Uni planten in der Einführungswoche Veranstaltungen und einen Trip nach Amsterdam sodass das Kennenlernen leicht gemacht wurde. Die Studenten kommen aus den verschiedensten Ländern der Welt, sodass nur Englisch gesprochen wird. Es ist möglich an der Uni Niederländisch zu lernen, was im Alltag recht hilfreich sein kann, obwohl die Holländer auch Deutsch und Englisch sprechen. Vlissingen bietet viele Cafe´s, Bars, ein Kino, ein Museum, einen tollen Strand mit Boulevard, Parks und vieles mehr.
Worin sehen Sie die Vorteile Ihres Studiums in den Niederlanden?
Ein klarer Vorteil ist es, dass alle Unterrichtseinheiten, Referate, Präsentationen und Teamarbeiten auf Englisch stattfinden. Es ist hilfreich und sehr interessant in den verschiedensten Gruppen bestehend aus Personen der unterschiedlichsten Kulturen zu arbeiten. Durch das Leben im Ausland wird man selbstständiger. Man lernt viele Dinge über sich selbst und macht Erfahrungen, die man an einer „Home-Universität“ vielleicht nicht gemacht hätte.
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Worin sehen Sie die Nachteile eines Studiums in den Niederlanden?
Es gilt ein paar Behördengänge mehr zu machen was Auslandskrankenversicherung, Kontoeröffnung, Anmeldung im Rathaus etc. betrifft, aber das nimmt man gern auf sich.
Was empfehlen Sie deutschen Schulabgängern, die an einem solchen Studiengang interessiert sind?
Sie sollten offen für Neues sein und die unterschiedlichsten Menschen kennen lernen wollen. Da so gut wie alles auf Englisch abläuft sollten sie gute Englischkenntnisse mitbringen. Bei Fragen können sie sich immer an das nette Personal oder uns Studenten der HZ wenden, die für Fragen und Probleme immer ein offenes Ohr haben.
Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie bisher mit dem Studium gemacht?
Positive Erfahrungen habe ich mit meinen internationalen Kommilitonen gemacht, mit denen ich viel Spaß hatte z.B. bei Teamarbeiten, Präsentationen, Parties und kleinen Reisen nach Amsterdam, Brüssel, Paris, Mailand und Istanbul. Außerdem ist es einfach sich in Vlissingen mit den unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten wohlzufühlen. Die Uni bietet außerdem ein wöchentliches Sportprogramm bestehend aus Volleyball, Basketball, Fußball, Tischtennis, Badminton, Tennis, Slacklining, Drachenbootfahren etc. an, wo man mit vielen Leuten zusammenkommt und sich auspowern kann.
Negative Erfahrungen habe ich mit dem sozialen Umfeld der Unterkünfte gemacht und bin deshalb aufs Land gezogen.
Was planen Sie für die Zukunft?
Nach meinem Bachelor in IBMS an der Hogeschool Zeeland möchte ich meinen Master in IBMS machen.
Würden Sie den gleichen Weg noch mal gehen?
Ja, das würde ich jederzeit und ich kann es jedem nur empfehlen.
Wir bedanken uns bei Susann Missner! |