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„Duitse“ in den Niederlanden begehrt
Die Grundidee des Bologna-Prozesses ist die Freiheit, an jeder Uni in Europa gleichermaßen studieren zu können. In ganz Europa werden alle Bachelor und Master Abschlüsse gleichermaßen akzeptiert und anerkannt. Dies soll gewährleisten, dass Studenten in ganz Europa zwischen Hochschulen und Studiengängen wechseln können. Dies sollte auch die Chance auf dem Arbeitsmarkt verbessern.
Die meisten deutschen Auslandsstudenten gehen in die Niederlande, aber nicht nur aus geografischen Gründen. Denn immerhin ist Deutschland der wichtigste Handelspartner in den Niederlanden und somit stehen die Jobaussichten für die auf Deutsch, Englisch oder Niederländisch unterrichteten Akademiker vor allem im Grenzgebiet sehr gut. Das scheinen viele bei der Wahl ihres Studienganges im Hinterkopf zu haben. Denn 2008/2009 belegten 50 % der 18 972 deutschen Studierenden in den Niederlanden ein Fach im Bereich Recht, Wirtschaft oder Sozialwissenschaften.
Ein Studium in den Niederlanden bringt natürlich auch noch weitere Vorteile: Es gibt keinen NC, Studiengänge werden auf deutscher oder englischer Sprache unterrichtet, kleine Lerngruppen, eine gute Betreuung und außerdem gibt es Studiengänge wie Pferdemanagement oder Ergotherapie, die es in Deutschland so gar nicht gibt.
Im laufenden Jahr machten die Deutschen allein an der Uni Maastricht schon 29 % aus, obwohl dort kein einziger Studiengang auf Deutsch unterrichtet wird.
Quelle: http://www.focus.de/wissen/campus/tid-18713/studienreform-gleichberechtigung-sieht-anders-aus_aid_521074.html
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