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Watermanagement an der HZ University of Applied Sciences

Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Studiengang an der HZ entschieden haben?
Da ich aus dem Westen Nordrhein-Westfalens komme und der Ansturm auf die deutschen Universitäten wegen Doppeljahrgängen sehr groß ist, war ein Studium in den Niederlanden für mich eine echte Alternative. Mein Interesse lag im Bereich Umwelt und Wasser – und da gibt es in Deutschland so gut wie kein Angebot. Auf www.studieren-in-holland.de habe ich mich dann schlau gemacht, welche Studiengänge überhaupt angeboten werden. Schnell war Watermanagement gefunden. Im frühen Sommer stellten sich im BIZ (Berufsinformationszentrum) Rheine dann diverse niederländischen Unis und FH vor. Sowohl Wageningen als auch die HZ haben mir auf Anhieb gut gefallen. Letzten Endes haben mich dann doch die persönliche Atmosphäre und der Strand nach Vlissingen gelockt.

Wie und wo haben Sie sich über die Studienmöglichkeit informiert?
Viele Informationen habe ich über das Internet erhalten. Ein bisschen was habe ich über Bekannte erfahren. Ausschlaggebend war der Besuch des Informationsnachmittags am BIZ Rheine. Dort konnte ich einen besseren Eindruck von den jeweiligen Unis/FHs bekommen und auch mit Studenten reden. Aus zeitlichen Gründen habe ich es nicht zu einem Tag der offenen Tür an der HZ geschafft, würde ihn aber jedem empfehlen, der sich für ein Studium interessiert. Ich habe viel Unterstützung von Dozenten und dem International Office der HZ bekommen. Das hat mir sehr bei der Entscheidung geholfen.

Wie haben Sie die verlangten Sprachkenntnisse erworben?
Der Studiengang Watermanangement, für den ich mich entschieden habe, ist komplett in Englisch. Durch mein Auslandsjahr in Neuseeland und Englisch LK (Leistungskurs) in der Oberstufe hatte ich somit gute Voraussetzungen. Aber das Englisch der GKs (Grundkurse) reicht völlig aus, um dem Unterricht folgen zu können.

Wie und wo haben Sie sich beworben?
Ich habe mich direkt bei der HZ online angemeldet. Dokumente wie zum Beispiel das Abschlusszeugnis habe ich nach dem Abi nachgereicht.

Falls Sie in die Niederlande gezogen sind: wie haben Sie eine Wohnung gefunden?
Die HZ empfahl, sich bei dem Studentenwohnheim L’Escaut zu bewerben. Das habe ich auch gemacht. Für die ersten 5 Monate ist man dann auf jeden Fall schon mal untergebracht und kann sich dann in Ruhe und vor Ort nach einer Wohnung für die Zeit danach suchen. Die Wohnungen bestehen jeweils aus drei Zimmern plus Wohnzimmer, Küche und Bad. Am Anfang ist das perfekt und einfach, da dort viele internationale Schüler wohnen und man somit schnell Kontakt findet. Zur HZ sind es nur ca. 7 Minuten mit dem Fahrrad.

Wie waren Ihre ersten Eindrücke?
Sehr positiv. Das Studium startete mit einer Introduction Week mit einem Activity Day (Spiele in Gruppen), Sports Day, Partys und gemeinsamen Abendessen. Das fand ich sehr angenehm, da man so schnell andere Kommilitonen kennengelernt hat.
Des Weiteren ist meine Academy am Anfang der zweiten Woche für zwei Tage nach Belgien auf ein Survival Camp mit den Dozenten gefahren. Nun konnte man seine Studienkollegen und Dozenten besser kennenlernen.

Worin sehen Sie die Vorteile Ihres Studiums in den Niederlanden?
Ich studiere in Englisch in einem anderen Land und kann somit Auslandserfahrung bei meinem späteren Arbeitgeber und eine weitere Sprache (Niederländisch) vorweisen.
Da der Studiengang so international ist, entstehen Freundschaften mit Studenten aus aller Welt. Die Klassen sind sehr klein (max. 30 Studenten). Daraus ergeben sich viel mehr Möglichkeiten für Projektarbeit und Zusammenarbeit im Team, wichtige Kompetenzen, die man später im Job braucht. Es herrscht eine sehr persönliche Atmosphäre und die Betreuung ist sehr gut. Man ist eben keine Nummer, sondern als Persönlichkeit bekannt.
Der Unterricht an der HZ ist sehr praxisorientiert. So sind wir mindestens einmal in der Woche im Labor und experimentieren oder gehen auf eine Exkursion, auf der wir Bodenproben nehmen oder einen Vortrag der örtlichen Wasserbehörde anhören.
Die Universitäten sind international sehr anerkannt und sehr gut mit Wirtschaft und anderen Universitäten weltweit vernetzt. Das verbessert natürlich meine späteren beruflichen Chancen, wenn ich hier einen Abschluss mache.

Worin sehen Sie die Nachteile Ihres Studiums in den Niederlanden?
Wirkliche Nachteile sehe ich kaum. Man muss sich nur auf ein paar Dinge einstellen. Die Lebenshaltungskosten sind hier ein wenig höher und es gibt Studiengebühren, die etwas höher sind als in Deutschland, wo das Studium abhängig vom Bundesland durchaus auch gar keine Gebühren kostet. Leider bekommt man als internationaler Student weder Semesterticket (vgl. NRW-Ticket) noch eine Rabattkarte für Bus und Bahn.

Was empfehlen Sie deutschen Schulabgängern, die an einem solchen Studiengang interessiert sind?
Es ist auf jeden Fall zu empfehlen, sich im Internet schlau zu machen und dort die Angebote zu nutzen. Es gibt zum Teil Foren, in die man sich als Interessent schon einschreiben und viele Fragen loswerden kann. Man kann auch die BIZ in NRW – vorzugsweise Nähe niederländische Grenze - ansprechen und um Informationen bitten. Die helfen gerne weiter. Sehr hilfreich ist der Besuch einer Messe in Deutschland oder sogar -wenn dies möglich ist- zu einem Tag der offenen Tür nach Vlissingen zu fahren. Auch mit Bekannten oder Freunden, die schon Erfahrungen mit einem Studium in den Niederlanden gemacht haben, sollte man sich austauschen.
Besonders wichtig finde ich es, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dann hat man, wenn die ersten Fristen kommen, schon alle Informationen gesammelt und kann dann in Ruhe die Entscheidung treffen – auch mit dem guten Gefühl, das Richtige zu tun.

Was planen Sie für die Zukunft?
In meinem dritten Jahr möchte ich meinen Internship (Praktikum im Unternehmen) und meinen Minor im Ausland machen; danach meinen Bachelor.

Würden Sie den gleichen Weg noch mal gehen?
Ja, auf jeden Fall.

Wir bedanken uns bei Sonja Wanke!



Stellt eure Fragen zum Studium über WhatsApp:
0157 704 987 26






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