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Software Engineering an der Fontys University of Applied Sciences

Jennifer Marienfeld studiert seit 3,5 Jahren Software Engineering an der Fontys Hogeschool und hat sich uns für ein Interview zur Verfügung gestellt.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Studiengang an der Fontys Hogeschool Techniek en Bedrijfsmanagement entschieden haben?
Nachdem ich mehreren deutsche Universitäten zum Studiengang Informatik besucht hatte und mir überall mitgeteilt wurde, wie viel Mathematik- und wie wenig Praxisanteil dieser Studiengang in Deutschland zu bieten hat, habe ich mich für den Studiengang Software Engineering in Venlo entschieden.


Wie und wo haben Sie sich über die Studienmöglichkeit informiert?
Über die Studienmöglichkeiten habe ich mich in meinem früheren Berufskolleg informiert und bei den umliegenden Universitäten direkt vor Ort. Ich habe Studienberatertermine wahrgenommen und habe viele „Tag der offenen Tür“ Aktionen besucht.

Wie haben Sie die verlangten Sprachkenntnisse erworben?
Da Venlo direkt an der deutschen Grenze liegt, brauchte ich zu Studienbeginn keine Fremdsprache lernen. Der Unterricht findet zu Beginn auf Deutsch statt. In den höheren Semestern wird dann auf Englisch übergangen, was man jedoch in den ersten Semestern als Kurs noch mal angeboten bekommt. Ebenso kann man einen Niederländischkurs belegen, um die Sprache des Landes zu lernen, indem man studiert.

Wie und wo haben Sie sich beworben?
Ich habe mich direkt bei der Fontys in Venlo beworben, indem ich mein Abschlusszeugnis und ein Anmeldeformular, welches im Internet verfügbar ist, aber auch am Tag der offenen Tür verteilt wird, eingeschickt.

Falls Sie in die Niederlande umgezogen sind: Wie haben Sie eine Wohnung gefunden?
Ich bin in Ratingen wohnen geblieben, da der Weg von hier aus nicht so weit ist. Des Weiteren hat sich bei uns relativ schnell eine Fahrgemeinschaft gefunden, so dass ich nur einmal im Monat mit fahren dran bin.

Wie waren Ihre ersten Erfahrungen/Eindrücke (z.B. mit der Sprache, als …)?
Insgesamt war ich von allem positiv beeindruckt. Die Sprache versteht man nach ein paar Monaten an sich ganz gut. Die Dozenten können fast alle Deutsch oder zumindest Englisch, so dass es nie zu Verständigungsschwierigkeiten kam. Außerdem wurde uns im ersten Semester ein Mentor (Dozent) zur Seite gestellt, bei dem Problemen jeglicher Art besprechen konnte.

Worin sehen Sie die Vorteile Ihres Studiums in den Niederlanden?
Die Vorteile sind sicherlich, dass das Studium in dieser Konstellation in Deutschland nicht angeboten wird. Hier wird viel Wert auf Gruppenarbeit und praktische Arbeit gelegt. Somit wird man gut auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Außerdem hat man noch eine andere Sprache gelernt und ein internationales Studium.

Worin sehen Sie die Nachteile eines Studiums in den Niederlanden?
Was man vielleicht als Nachteil sehen könnte, ist dass die Studenten in Holland doch mehr Zeit in das Studium investieren, wodurch die Zeit für Nebenjobs sehr beschränkt wird. Allerdings lernt man hier auch deutlich mehr, wodurch man dies nicht unbedingt als Nachteil sehen muss.

Was empfehlen Sie deutschen Schulabgängern, die an einem solchen Studiengang interessiert sind?
Auf jeden Fall sollte man zum Tag der offenen Tür fahren, da dort viele Informationen mitgeteilt werden. Des Weiteren ist es an der Fontys Venlo möglich einen Probetag zu besuchen. Dort kann man dann den ganzen Tag mit Studierenden zusammen die Vorlesungen besuchen, etc.

Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie bisher mit dem Studium gemacht?
Positiv ist, dass man im Studium viele praktische Arbeiten hat. Des Weiteren ist der modulare Aufbau gut, da man je nach Bedarf auch einzelne Module gegebenenfalls wiederholen kann, ohne ein halbes, oder ganzes Jahr warten zu müssen. Außerdem kann man die Dozenten zu jeder Zeit fragen und sie versuchen mit Gegenfragen oder Hinweisen, einem bei der Lösung zu helfen, ohne diese gleich zu verraten.

Die negativen Erfahrungen sind, dass durch die vielen Gruppenarbeiten und Projekte besonders zum Schluss des Semesters viele Sachen aufeinandertreffen, die noch zu erledigen sind. Dadurch ist der Stressfaktor innerhalb eines Semesters unterschiedlich hoch. Wenn man dann noch eine „unproduktive“ Gruppe hat, wird es sehr anstrengend. Allerdings gibt es bei uns das Verfahren, dass sich die Gruppenmitglieder am Ende selbst bewerten müssen, wodurch dann auch faire Gruppen- und Einzelnoten zu Stande kommen.

Was planen Sie für die Zukunft?
Ich plane für die Zukunft die Teamleitung von Softwareprojekten zu übernehmen. Zunächst werde ich jedoch selbst als Teammitglied an der Softwareentwicklung teilnehmen, um mich dann im Laufe der Zeit weiter hoch arbeiten zu können.

Würden Sie den gleichen Weg noch mal gehen?
Ja, ich würde den gleichen Weg noch mal gehen, da ich insgesamt einen positiven Eindruck von meinem Studium habe

Wir bedanken uns bei Jennifer Marienfeld!

Weitere Informationen über den Studiengang ''Software Engineering'' findest du hier.


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