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Mensch und Informatik an der Stenden Hogeschool
  (Die Stenden Hogeschool ist ein Zusammenschluss der Hogeschool Drenthe und der CHN University.)
Christian Flöter, Student an der Stenden Hogeschool, berichtet uns von dem Studiengang Mensch und Informatik
Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Studiengang an der Stenden Hogeschool entschieden haben?Herr Stegemann von der HS Stenden hat an unserer Schule Werbung für die Hochschule in Emmen gemacht, allerdings für den Bereich Wirtschaft, der mir nicht so sehr gefallen hat. Ich habe aber von ihm erfahren, dass die Hochschule auch Tage der offenen Tür anbietet, und bin einfach mal hin gefahren, um mich über den Studiengang Informatik zu informieren.
Wie und wo haben Sie sich über die Studienmöglichkeit informiert?
Ich habe mich über die Seite www.studieren-in-holland.de und bei der Hochschule bzw. deren Homepage informiert.
Wie haben Sie die verlangten Sprachkenntnisse erworben?
Die Hochschule bietet einen integrierten Sprachkurs für deutsche Studenten an, dieser ist in der ersten Periode, also im ersten Vierteljahr des Studiums.
Wie und wo haben Sie sich beworben?
Direkt bei der Hochschule.
Falls Sie in die Niederlande umgezogen sind: Wie haben Sie eine Wohnung gefunden?
Ich habe mich damals an das so genannte „D-Team“ gewandt, welches mich freundlich bei der Wohnungssuche unterstützt hat. Ich habe auch ziemlich schnell eine passende Wohnung gefunden.
Wie waren Ihre ersten Erfahrungen/Eindrücke (z.B. mit der Sprache, als …)?
Die Menschen hier sind sehr freundlich und sprechen fast alle Deutsch. Das ist am Anfang des Studiums sehr hilfreich. Die Arbeit in Gruppen ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings macht es auch sehr viel Spaß, und man gewöhnt sich sehr schnell daran.
Worin sehen Sie die Vorteile Ihres Studiums in den Niederlanden?
Zuerst einmal ist es ein Auslandsstudium, welches bei späteren Arbeitgebern mit Sicherheit gut ankommt, weil es Offenheit und Flexibilität des Bewerbers signalisiert. Außerdem haben mich Land und Leute interessiert. Man lernt eine andere Kultur kennen, wobei die Unterschiede zu Deutschland nicht besonders groß sind.
Worin sehen Sie die Nachteile eines Studiums in den Niederlanden?
Wie ich gehört habe, gibt es bei einigen Mitstudenten Probleme mit der Finanzierung. Man muss sich in jedem Fall vorher darum kümmern und sich beraten lassen. Die Gruppenarbeit hat zwar überwiegend viele Vorteile, jedoch kann es auch zu Problemen führen. Wenn das „Klima“ in der Gruppe nicht stimmt, ist es schwierig, miteinander auszukommen und die geforderten Lernziele zu erreichen.
Was empfehlen Sie deutschen Schulabgängern, die an einem solchen Studiengang interessiert sind?
Auf jeden Fall muss man sich vorher Gedanken um die Finanzierung machen. Zudem muss man sehr teamfähig sein. Einzelgänger werden schnell auf Probleme stoßen und nicht viel Freude am Studium haben.
Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie bisher mit dem Studium gemacht?
Positiv: Man lernt schnell neue Leute kennen. Die Dozenten sind sehr offen und freundlich und haben eigentlich immer Zeit für einen. Man lernt eine zusätzliche Fremdsprache.
Negativ: Die Organisation an der Schule ist manchmal etwas eigenwillig.
Was planen Sie für die Zukunft?
Innerhalb des Studiums möchte ich gerne noch für ein halbes Jahr ins „Ausland“, evtl. Richtung Skandinavien oder auch in andere Länder. Die Schule bietet viele Möglichkeiten, ins entfernte Ausland zu gehen. Nach dem Studium möchte ich natürlich gerne im Bereich Informatik tätig werden, ob ich mich dabei nun selbstständig mache, weiß ich noch nicht. Ich könnte mir auch eine Zukunft in den Niederlanden vorstellen.
Sonstige Anmerkungen...
Ich habe nichts hinzuzufügen ;)
Würden Sie den gleichen Weg noch mal gehen?
Ja.
Wir bedanken uns bei Christian Flöter!
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