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Tourism Management an der Stenden University of Applied Sciences
  (Die Stenden Hogeschool ist ein Zusammenschluss der Hogeschool Drenthe und der CHN University.)
Julia Schneider, die seit September 2006 an der
Stenden Hogeschool Tourism Management studiert, hat sich uns freundlicherweise für ein interview zur Verfügung gestellt.
Julia, wie kam es dazu, dass Sie sich für den Studiengang an der Stenden Hogeschool entschieden haben?
Durch Zufall bin ich auf die Seite www.studieren-in-holland.de gestoßen und habe mich dort in den Newsletter eingetragen. Als ich Mitte August von meinem einjährigen Auslandsaufenthalt in Australien zurückkehrte, erhielt ich einen Newsletter, der darüber informierte, dass man sich an der Stenden Hogeschool noch für den Studienbeginn Anfang September bewerben konnte. Da ich so schnell wie möglich mein Studium aufnehmen wollte und auch schon länger den Studiengang Tourism Management ins Auge gefasst hatte, bewarb ich mich an der Stenden:
Wie und wo haben Sie sich über die Studienmöglichkeit informiert?
Auf www.studieren-in-holland.de und auf den Websites der Stenden Hogeschool (www.fh-stenden.de).
Wie haben Sie die verlangten Sprachkenntnisse erworben?
Ich habe nach dem Abi ein Jahr in Australien verbracht. Allerdings hatte ich auch vorher schon 9 Jahre Englisch in der Schule und hatte es in der Oberstufe als Leistungskurs gewählt, ich denke, auch diese Vorraussetzungen wären ausreichend gewesen, um ein Studium in englischer Sprache aufzunehmen.
Wie und wo haben Sie sich beworben?
Ich habe meine Bewerbung zum International Office der Stenden geschickt. Diese beinhaltete den Lebenslauf in englischer Sprache, mein beglaubigtes Abizeugnis, ein Motivationsschreiben und zwei Passfotos.
Falls Sie in die Niederlande umgezogen sind: Wie haben Sie eine Wohnung gefunden?
Für das erste halbe Jahr habe ich ein Zimmer über die Uni angemietet. Nun habe ich über das schwarze Brett an der Uni eine WG gefunden, in die ich im Januar einziehen werde.
Wie waren Ihre ersten Erfahrungen/Eindrücke (z.B. mit der Sprache, als …)?
Leeuwarden hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, es ist ein sehr schönes kleines Studentenstädtchen mit zahlreichen Ausgehmöglichkeiten. Es ist am Anfang komisch, in einem Land zu leben, dessen Sprache man gar nicht spricht, jedoch kann man gerade als Deutscher relativ schnell Niederländisch lernen, gerade diejenigen, die auf Niederländisch studieren, haben in der Regel nach einigen Monaten gar keine Probleme mehr.
Worin sehen Sie die Vorteile Ihres Studiums in den Niederlanden?
Definitiv das Lernen in kleinen Gruppen. Von meinen Freunden in Deutschland höre ich immer, wie überfüllt die Unis dort sind, da bin ich sehr froh, dass dies in Holland nicht der Fall ist.
Worin sehen Sie die Nachteile eines Studiums in den Niederlanden?
Dass ich so weit von zu Hause weg bin und das Nachhausefahren relativ teuer ist.
Was empfehlen Sie deutschen Schulabgängern, die an einem solchen Studiengang interessiert sind?
Auf jeden Fall zum Tag der offenen Tür vorbeischauen und sich ein eigenes Bild von der Stenden Hogeschool machen oder sich auf den Websites www.studieren-in-holland.de und www.fh-stenden.de informieren.
Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie bisher mit dem Studium gemacht?
Ich habe viele nette, neue Menschen getroffen, das erste Modul erfolgreich bewältigt und mich in einem neuen Land zurechtgefunden. Negative Erfahrungen habe ich nicht wirklich gemacht, außer dass ich am Anfang eine Weile brauchte um mich in meiner neuen Umgebung einzuleben, aber ich denke das ist ganz normal.
Was planen Sie für die Zukunft?
Auslandssemester und –praktika.
Würden Sie den gleichen Weg noch mal gehen?
Wahrscheinlich ja.
Wir bedanken uns bei Julia Schneider.
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