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Niederlande-Deutschland Studien an der Radboud Universität Nimwegen

Nach meinem Bachelorstudium der Sozialwissenschaften und Niederlandistik in Deutschland fiel die Entscheidung, mich für einen weiterführenden Masterstudiengang oder sogar ein konkretes Berufsfeld zu entschließen, schwer. Die Felder Politik und Wirtschaft hätte ich gerne noch näher betrachtet, doch in der Zeit hätte ich vielleicht meine niederländischen Sprachkenntnisse verlieren können. Ideal wäre eine Mischung dieser Bereiche.

Die Entscheidung zum Master „Niederlande-Deutschland Studien“ fiel nach einem Bewerbungsgespräch, in dem sich dann für mich gänzlich herausstellte, dass dieses Programm genau bietet wonach ich gesucht hatte: die niederländische Sprache und Kultur verbinden mit dem Studium der Politik-, Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaften. Schwerpunktsetzungen sind mittels des Praktikums und der Masterarbeit möglich. Somit konnte ich mir den Wunsch erfüllen zunächst einmal abzutasten, in welchen Bereich es mich später verschlagen wird. Natürlich hat auch die Aufteilung des Studiengangs in ein Jahr Nijmegen ein Jahr Münster auf mich eine große Anziehungskraft ausgelöst. Innerhalb meines Bachelorstudiums war ich ein halbes Jahr in den Niederlanden und wollte meine bisherigen Niederlande-Erfahrungen gerne erweitern.

Der Master ist sehr abwechslungsreich und interdisziplinär. Allgemein ist das Studium aber auch äußerst zeitaufwändig und anspruchsvoll. Teils geht dies sicherlich zurück auf die verschiedenen Dozenten, die in ihrem Fachbereich ein hohes Ansehen genießen und auch von Studenten Arbeiten auf einem hohen Niveau erwarten. Positiv finde ich die verschiedenen Prüfungsleistungen, die mal in Einzel- mal in Gruppenarbeit bearbeitet werden können. Zudem werden auch besondere Projekte angeboten, wie beispielsweise Archivarbeit in Den Haag.

Als durchweg positiv habe ich bisher den Umgang zwischen den Dozenten und uns Studenten erfahren. Die Dozierenden stellen kompetente Ansprechpartner für uns Studenten dar, geben Hilfestellungen bei Problemen und sorgen so für eine angenehme Arbeits- und Lernatmosphäre. Ausgesprochen gut empfinde ich die Möglichkeit der Studenten am Studiengang mitzuwirken und eigene Vorschläge einzubringen. Auch die Tatsache dass sich Studenten und Dozenten auf Augenhöhe begegnen ist hervorzuheben, so besteht „Lernen“ aus Kommunikation untereinander und nicht durch alleinigen Input der Lehrenden. Ein besonderes Event ist die Berlin-Fahrt gewesen, die im Januar 2010 stattfand. Hier bestand die Möglichkeit Politiker im Bundestag zu treffen und den Reichstag zu besuchen, durch die Niederländische Botschaft geführt zu werden und die Botschafter über ihr Berufsleben zu befragen. Auch Berlin an sich und die Studierenden konnten in dieser Zeit durch Freizeitmöglichkeiten genauer kennengelernt werden.

Des Weiteren kann die Hilfe bei der Suche eines geeigneten Praktikumsplatzes als besonders engagiert hervorgehoben werden. Hier profitieren die Studenten von den vielfältigen Kontakten der Lehrenden. Insgesamt bietet der Master Binationalität in allen Bereichen eine abwechslungsreiche Fülle an Inhalten, kompetente Lehrende, verschiedene Studienorte mit unterschiedlichen Lehrkulturen und Lehrsprachen und in Zukunft auch binationalen Studenten.

Wir danken Lena für das Interview!


Ich wünsche weitere Informationen, u.a. auch den Newsletter von www.studieren-in-holland.de und stimme zu, dass meine Adresse an Hochschulen weitergeleitet wird, damit mir Infomaterial zugesendet werden kann.

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