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Zulassungsbeschränkungen

1. Zulassungsbeschränkte Studiengänge
(sog. Numerus fixus Fächer)

Universitäten und Hochschulen können in Studiengängen, in denen sie zu viele Bewerber erwarten, einen sog. Numerus fixus anmelden. Der angemeldetete Numerus fixus führt im Falle des Eingangs von zu vielen Bewerbungen zu einem Auswahlverfahren mit dem die Studienplätze verteilt werden. Hierbei spielt der Abiturnotendurchschnitt in der Regel keine Rolle.
Der Numerus fixus darf deshalb nicht mit dem deutschen Numerus clausus verwechselt werden.

In einer Übergangsfrist bis 2017 können die Hochschulen selbst entscheiden, ob sie die Studienplätze über ein eigenes Auswahlverfahren (sog. Dezentrale Auswahl) vergeben, oder ob sie einen Teil der Studienplätze wie bisher in einem notenunabhängigen Losverfahren vergeben. Das Losverfahren soll allerdings bis 2017 laut niederländischer Regierung abgeschafft werden zu Gunsten der dezentralen Auswahl. Schon in 2015 besteht deshalb in einigen Studienfächern wie Humanmedizin oder International Business kein Losverfahren mehr, alle Plätze werden nur noch dezentral vergeben.

Achtung: Die Bewerbungsfrist für die Numerus fixus Studiengänge endet am 15. Mai. Dies ist allerdings die Bewerbungsfrist zur Teilnahme am Losverfahren. Die Bewerbungsfristen zur Teilnahme an der dezentralen Auswahl enden zum Teil erheblich früher, für Humanmedizin zum Beispiel bereits am 15. Januar eines Jahres.

Link zur Liste der Studiengänge mit Numerus fixus: www.duo.nl


2. Studiengänge mit dezentraler Auswahl (sog. decentrale selectie):
Universitäten und Hochschulen können für Studiengänge, die von der Zulassung her beschränkt sind (Folge: notenunabhängiges Losverfahren) Studenten selbst auswählen. Dies wird ''decentrale selectie'' (dezentrales Auswahlverfahren) genannt. Das bedeutet, dass die Hochschule bestimmt, welche Kandidaten den speziell formulierten Auswahlkriterien der Hochschule entsprechen. Die Auswahlkriterien legen die einzelnen Hochschulen selbst fest. Daneben ist die ''decentrale selectie'' noch an eine Anzahl allgemeiner Regeln gebunden. Nach den allgemeinen Bedingungen bestimmt der gewählte Studiengang, welche Kriterien erfüllt sein müssen. Diese ersten Auswahlkriterien werden durch die Vorausbildung, die Fächerzusammenstellung oder die beruflichen Vorerfahrungen bestimmt. Demnach besteht die ''decentrale selectie'' vor allem aus einer Untersuchung der speziellen Kenntnisse und Fertigkeiten, die die Hochschule für wichtig hält. Die Hochschule bestimmt, wie oft Sie an der ''decentralen selectie'' teilnehmen können. Das dezentrale Auswahlverfahren mit seinen ausschließlich auf Niederländer ausgelegten Kriterien bei Tiermedizin, Medizin und Zahnmedizin verringert die in diesen Fächern ohnehin geringen Chancen von deutschen Studienbewerbern auf einen solchen Studienplatz.

Für die dezentrale Auswahl muss man sich nicht gesondert bewerben. Diese Zusatzchance kann man einfach durch Anklicken im Rahmen der normalen Bewerbung bei Studielink nutzen. Die Bewerbungsfrist für die dezentrale Auswahl ist allerdings in der Regel sehr früh, oft Mitte Januar. Zu diesem Zeitpunkt muss man dann schon alle Zulassungsvoraussetzungen erfüllen (Sprachzertifikat und evtl. Nachholkurse).

Achtung: Pro Jahr darf man an maximal einer Hochschule an der dezentralen Auswahl teilnehmen! Im Falle einer Bewerbung für das Fach Humanmedizin bedeutet das also, dass man bei der Bewerbung nur maximal eine Hochschule nennen darf.

Link zur Liste der Studiengänge mit dezentraler Auswahl: www.duo.nl



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